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(Digitale) Transformation ist Teil der Wienerberger-DNA

Für die einen ist es bloß ein Marketing-Begriff. Für die anderen, ist der Begriff "digitale Transformation" eines der wichtigsten Zeichen der Zeit: Für die Wienerberger Gruppe ist es der Weg zur Fortsetzung der 200-jährigen Erfolgsgeschichte.

Digital Transformation © Uwe Strasser

Die Wienerberger Gruppe verfolgt das Thema der digitalen Transformation aus zwei Motiven. Zum einen aufgrund der Erkenntnis, dass die Digitalisierung eine absolute Notwendigkeit ist, um die Position als Weltmarktführers zu festigen und zukunftsfähig zu bleiben. Was einem Unternehmen in dominierender Position zustoßen kann, wenn es die Zeichen der Zeit nicht erkennt, zeigt das Beispiel Nokia. 2006 stammte noch jedes zweite Smartphone aus Finnland, ein Jahr später, als Apple mit dem iPhone und einem disruptiven sowie durchgängig digitalen Geschäftsmodell auf den Markt kam, war der rasche Niedergang von Nokia besiegelt.

Das andere Motiv, die Digitalisierung voranzutreiben, ist ein leidenschaftliches und visionäres: Wienerberger hat sich zum Ziel gesetzt auch bei der Digitalisierung zu den Weltbesten zu gehören. Dies sichert nicht nur die Position als Weltmarktführer, sondern trägt auch zu nachhaltigem wertschaffendem Wachstum der Wienerberger Gruppe bei. Als Technologie- und Innovationsführer in der Baustoffbranche trägt die Wienerberger Gruppe eine große Verantwortung für die Verbesserung des Lebens auf diesem einen Planeten. Daher ist Nachhaltigkeit bei Wienerberger fest in die Unternehmensstrategie eingebettet.

Chancen und Herausforderungen

Dass die Bauwirtschaft insgesamt in der Digitalisierung anderen Branchen nachhinkt, liegt nicht am Fehlen von Chancen. Aktuelle Studien zeigen, dass es zahlreiche mögliche Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette gibt. Die Wienerberger Gruppe hat die Möglichkeiten der Digitalisierung schnell erkannt und früher als andere begonnen, entsprechende Aktivitäten zu setzen, um als Technologie- und Innovationsführer der Branche diese insgesamt voranzubringen.   

Für Wienerberger ist klar, dass die digitale Transformation viel mehr ist, als die Einführung von digitalen Tools und Plattformen.

Die digitale Transformation ändert grundlegend die Art und Weise, wie wir arbeiten, miteinander kommunizieren, Innovationen vorantreiben und mit unseren Partnern zusammenarbeiten. Die Digitalisierung bedeutet einen tiefgreifenden Wandel, aller Geschäftsbereiche, Teams und betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterin.

Jörg Reinold

Jörg Reinold

Chief Information and Digitalisation Officer

Welche Fähigkeiten bringt Wienerberger für diesen Wandel mit?

Es sind vor allem drei Stärken des der Wienerberger Gruppe, die dafür sprechen, dass Wienerberger die digitale Transformation erfolgreich meistern wird: Erstens die sogenannte Firmen-DNA mit der Erfahrung aus zwei Jahrhunderten, zweitens die Innovationskultur des Unternehmens  und drittens die engagierten und erfahrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe mit ihrem Know-how und ihrer Leidenschaft. 

Innovation ist Teil der Wienerberger-DNA

Die Digitalisierung ist nicht der erste große Wandel in der 200-jährigen Unternehmensgeschichte. Dass Transformationen Teil der Wienerberger-DNA sind, zeigen folgende Beispiele deutlich: Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und die Internationalisierung ab den 1980er-Jahren.   

Mitte des 19. Jahrhunderts produzierte das Unternehmen 30 Millionen Mauerziegel, 50 Jahre später – nach Einführung der maschinellen Erzeugung, bei der Wienerberger eine Vorreiterrolle spielte – betrug der Jahresausstoß bereits 225 Millionen. Ermöglicht wurde das unter anderem durch die innovative Reduktion des Brennprozesses von 18 bis 20 Stunden auf nur mehr sechs Stunden. Damit stieg das Unternehmen rasch zum führenden Produzenten auf. 

Ein weiteres Beispiel einer großen Transformation fand ab den 1980er-Jahren mit der Internationalisierung statt. Eine zentrale Herausforderung der Internationalisierung bestand in der Abstimmung mit den Grundsätzen des Unternehmens, wie Dezentralisierung, der Förderung des Unternehmertums in den einzelnen operativen Gesellschaften und der multikulturellen Ausrichtung. Dass Wienerberger die Notwendigkeit der Zentralisierung mit den Vorteilen der Dezentralisierung erfolgreich verbinden konnte, zeigt die aktuelle Marktposition: Heute ist die Wienerberger AG mit 195 Werken in 30 Ländern einer der größten Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen der Welt. 

Digitalisierung schafft Standards

Die Internationalität ist bei der Digitalisierung des multinationalen Konzerns eine Herausforderung. In der Vergangenheit war die Wienerberger Gruppe sehr dezentral organisiert. Durch die stärkere Vernetzung der Business Units und das Zusammenwachsen von Regionen wurden die Unterschiede zwischen den einzelnen Organisationseinheiten transparent – Unterschiede, die von den Daten, Normen, Prozessen bis hin zur Preisgestaltung reichen. 

Wir als Corporate IT & Digitalization haben uns es zur vordringlichen Aufgabe gemacht, die Art und Weise zu synchronisieren, wie wir arbeiten, wie wir miteinander kommunizieren und Geschäfte abwickeln. Damit können die einst getrennten Geschäftseinheiten, Niederlassung und Abteilungen zusammenwachsen. Dies ist die Basis für uns als Gruppe Vorteile der Digitalisierung zu heben, Synergieeffekte zu nutzen und Innovationen rasch in der Gruppe zu verankern.

Jörg Reinold

Jörg Reinold

Chief Information and Digitalisation Officer

BIM als Meilenstein auf unserem Weg

Ein wesentliches Element der Digitalisierungsstrategie, das zudem den Plattformgedanken der Wienerberger AG widerspiegelt, ist „Building Information Modeling“ (BIM). Darunter versteht man die optimierte Planung und Ausführung von Gebäuden mit Hilfe entsprechender Software. BIM ist ein intelligentes digitales Gebäudemodell, das es allen Projektbeteiligten – vom Architekten und Bauherrn über den Haustechniker bis hin zum Facility Manager – ermöglicht, gemeinsam an diesem integralen Modell zu arbeiten und dieses zu realisieren. Damit erfüllt Wienerberger unter anderem den Anspruch, seinen Kunden als Business-Partner von der Planung bis zur Nutzung eines Gebäudes hilfreich zur Seite zu stehen.

Wienerberger verfolgt dabei den „Open BIM“-Ansatz. Dabei geht es um eine offene Strategie, bei der die Wahl des Bearbeitungswerkzeugs frei ist und sich die Planungs- und Umsetzungspartner auf einer Planungsplattform koordinieren und austauschen können.

Damit schaffen wir als Innovations- und Technologieführer der Branche nicht nur ein Fundament zur zukunftsorientierten Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und mit unseren externen Partnern, sondern etablieren zudem allgemein gültige Standards und treiben damit die Entwicklung der gesamten Branche voran.

Jörg Reinold

Jörg Reinold

Chief Information and Digitalisation Officer

Wienerberger Unternehmenskultur

Unternehmenskultur

Alois Miesbach und Heinrich Drasche mit dem traditionellen Wienerberger Ziegel

Geschichte

Wienerberger verfolgt in ihrer Strategie klare Ziele.

Strategie