
Abfallmanagement:
Ziel und Fortschritt
Bei wienerberger tun wir unser Möglichstes, um wertvolle Energie und begrenzt verfügbare Rohstoffe effizient zu nutzen, indem wir zum Beispiel das Abfallvolumen durch die Verwendung von Recyclingmaterial reduzieren und an kreislauffähigen Gebäudelösungen für die Zukunft arbeiten. Weniger Abfall ist gut für die Umwelt, schützt Menschen und spart Ressourcen.

Erfolgsfaktoren
Wir haben zum Thema Abfall eine ESRS-konforme Richtlinie für Produktionsstandorte eingeführt, die Zirkularität in der Produktion in den Mittelpunkt stellt. Für alle Produktionsstandorte wurde ein einheitliches Überwachungssystem für Abfall und Ausschuss implementiert.
Wir haben verschiedene Maßnahmen im Bereich des Abfallmanagement umgesetzt, die von einer genauen Überwachung der Abfallströme bis hin zur sorgfältigen Trennung von recycelbaren Materialien reichen.
Sie alle haben ein Ziel: den Anteil des recycelten Abfalls zu erhöhen und somit Deponien zu vermeiden. Dies wird auf EU-Ebene unterstützt und entspricht den Bestimmungen der EU-Abfallrichtlinien.
Best Practice Beispiele
Einheitliche Berichtlegungsstandards halfen dabei weitere Möglichkeiten zur Abfallreduktion und für die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu identifizieren.
Wiener Neudorf, Österreich: Abfallbewirtschaftungssystem
Das von wienerberger in Österreich eingeführte, umfassende Abfallbewirtschaftungssystem ist ein gutes Beispiel. Mit gezielten Maßnahmen wie der Abfalltrennung haben wir bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Im Rahmen dieser Bemühungen müssen wir bestehende Prozesse ändern und uns an neue Systeme anpassen, was oft eine Herausforderung darstellt und viel Engagement erfordert. Deshalb schulen wir unsere Mitarbeiter kontinuierlich. Es ist wichtig, dass alle über richtiges Abfallmanagement auf dem Laufenden sind. Infolgedessen konnten wir die Abfallrate zwischen 2023 und 2024 um 5,6 % senken.
Herausforderungen und Erkenntnisse
Eine effektivere Abfalltrennung an allen Standorten erfordert ständige Aufmerksamkeit und Personalschulung. Gute Zusammenarbeit mit dem Abfallmanagement-Team, das den Prozess unterstützt und für die Wiederverwendung des getrennt gesammelten Materials sorgt, ist wesentlich.
Die Wiederverwendung von Produktionsabfällen, insbesondere von Betonprodukten, erfordert besondere Anlagen (Mahlwerke), die noch nicht an allen Standorten verfügbar sind.
Die Reduktion des Abfalls in unserer eigenen Produktion von 0,7 % im Jahr 2024 war ein erster Schritt in Richtung unseres Ziels von insgesamt minus 15 % bis 2026. Aufgrund der neu implementierten Richtlinie, Prozesse und Schulungen erwarten wir in den kommenden Jahren eine laufende Steigerung der Reduktionsrate.
Zukünftiges Engagement
Für 2025 planen wir weitere Verbesserungsmaßnahmen, insbesondere die Förderung einer sorgfältigen Abfalltrennung zur Erhöhung der Recyclingquoten und die Wiederverwendung von Abfällen als Sekundärrohstoff. Der Erfolg von Pilotprojekten wie in Wiener Neudorf in Österreich motiviert uns, unsere Bemühungen zu intensivieren und ähnliche Projekte in anderen Regionen zu starten.
2025 starten wir unsere nächsten Pilotprojekte an Standorten in Nordamerika und Europa und führen „Zero Waste Ambassadors“ ein, die die Erreichung unserer Abfallmanagementziele an ihren jeweiligen Standorten unterstützen werden.