
In Aktion: Biodiversity Ambassadors bei wienerberger
Von der Beobachtung lokaler Arten bis zur Bewusstseinsbildung: Biodiversity Ambassadors fördern Biodiversität an den wienerberger Produktionsstandorten.
In Aktion: Biodiversity Ambassadors bei wienerberger
Von der Beobachtung lokaler Arten bis zur Bewusstseinsbildung: Biodiversity Ambassadors fördern Biodiversität an den wienerberger Produktionsstandorten.
Über 60 Biodiversitätsbotschafterinnen und -botschafter gibt es bereits bei wienerberger. Und noch mehr Mitarbeitende wollen mitmachen. Ihr Einsatz ist ein entscheidender Baustein im wienerberger Nachhaltigkeitsprogramm. Das Ziel: Die biologische Vielfalt an den über 200 Produktionsstandorten fördern. Bis Ende 2023 soll pro Werk mindestens ein Biodiversity Ambassador am Start sein – fünf Mitarbeitende geben Einblicke in ihre Tätigkeiten.
Biodiversity Ambassadors fördern die biologische Vielfalt bei wienerberger.
Die wienerberger Biodiversity Ambassadors setzen sich an den Produktionsstandorten für die Zukunft aller Lebewesen ein. Neben ihrem Hauptberuf beobachten sie die Natur am Werksgelände und machen auf Herausforderungen aufmerksam. Sie wissen, was sich an ihrem Standort rund um Biodiversität abspielt, teilen ihre Erkenntnisse mit anderen und schaffen so eine Gemeinschaft. Sie wollen mehr über Biodiversität bei wienerberger erfahren? Dann klicken sie hier: Biodiversität: wienerberger setzt auf „Nature Positivity“.
Frauke Van Cauwenberghe, Pipelife Belgien
Die 30-Jährige gab ihren Kolleginnen und Kollegen in einem Webinar bereits Tipps für umweltbewusstes Gärtnern – von kleineren Rasenflächen über selteneres Mähen bis zur Erhaltung bestimmter Unkrautarten für Bienen und Schmetterlinge.
In ihrer Freizeit ist Frauke seit längerem als Tuinranger (Gartenranger, ein Projekt der Flämischen Region Belgiens) aktiv. „Ich biete kostenlose Beratung für umweltfreundliches Gärtnern in der Stadt Peer an. So wird dieser biologisch vielfältiger und klimaresilienter“, berichtet die selbsternannte „Hühnerflüsterin“, die Hühner und andere Pflegetiere bei sich aufnimmt. Nun bringt die Kundenservice-Spezialistin ihr Know-how und ihre Leidenschaft auch bei der Arbeit ein. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dieter Schreurs gestaltet sie als Biodiversity Ambassador die Zukunft der Produktionsstätte in Hasselt von Pipelife Belgien mit.
Dieter Schreurs, Pipelife Belgien
Dieter Schreurs ist begeistert von seiner Rolle als Biodiversity Ambassador für das Pipelife Keramikohrwerk im belgischen Hasselt: „Unsere Meinung und Ideen werden wertgeschätzt. Als Mitarbeiter bei solchen Veränderungen beteiligt zu sein, fühlt sich richtig gut an“, sagt der Sales Engineer. Gemeinsam mit seiner Kollegin Frauke Van Cauwenberghe hilft er bei der Umsetzung der Biodiversitätsmaßnahmen und misst deren Wirkung. Beispielsweise wurde schon mehr Platz für Grünflächen geschaffen.
Was der 33-Jährige mit Augenzwinkern als größtes Learning beschreibt? „Ich kann nun endlich Bienen und Wespen unterscheiden.“ Jetzt genießt Dieter seine Mittagspause und den Blick ins Grüne, ohne bei jedem Summen alarmiert aufzuspringen. Privat baut der Familienvater und Tennisfan gerade ein Ziegelhaus und setzt seine Kenntnisse in der Gartenplanung ein. Denn eines ist ihm noch klarer geworden: Auch kleine Aktionen bewirken Großes.
Michele Battelani, wienerberger Italien
Mit seinem Fernglas beobachtet Michele Battelani die Grünflächen am italienischen wienerberger Produktionsstandort in Bubano. Die Mission: mindestens dreimal im Jahr Bienen, Vögel oder Schmetterlinge erspähen und ihre Sichtung erfassen. Im Idealfall erhalten die umgesetzten Maßnahmen die Biodiversität im Gebiet und schaffen Voraussetzungen, um die biologische Vielfalt zu steigern. Das Monitoring wird durch Bildmaterial unterstützt und beruht auf seinem Training als Biodiversity Ambassador.
„An Biodiversität Interessierte sollten sich über ortsspezifische Besonderheiten informieren. So bewirken sie Positives und vermeiden Schäden – etwa durch die Verbreitung von fremden Arten“, empfiehlt der Maintenance Planner. Gemeinsam mit Eleonora Tu, Sustainability Specialist bei wienerberger Italien, ist der 30-Jährige bei der Umsetzung des Biodiversitätsaktionsplans am Werksgelände mit an Bord. Der Katzenbesitzer verbringt gern Zeit im Freien – zum Beispiel bei einem Spaziergang oder beim Wandern in der Natur.
Ioanna Aleksieva, wienerberger Bulgarien
„Es ist Zeit, zu handeln”, ist Ioanna Aleksieva überzeugt. Als Biodiversity Ambassador hat die 34-Jährige das wienerberger Pflastersteinwerk Elin Pelin in Bulgarien im Blick. Ihr aktuelles Projekt vor Ort: ein neuer Teil des Mustergartens mit nachhaltigen Lösungen zur Flächen- und Landschaftsgestaltung. Dazu zählen etwa Pflasterflächen mit Sträuchern, Stauden, Bäumen und dekorativen Steinen. Zusätzlich wurden Steingärten und eine Blumenwiese angelegt. Wenn nötig unterstützt Ioanna auch das Ziegelwerk in Lukovit als Biodiversitätsbotschafterin.
Im Hauptberuf ist Ioanna Aleksieva Landschaftsarchitektin. Zu ihrem Tagesgeschäft gehören die Planung, Beratung und Unterstützung bei Kundenprojekten sowie die Entwicklung und Pflege von Musterflächen. Die naturliebende Mutter weiß genau, wie Ökosysteme mit positivem Einfluss auf die Natur geschaffen und gepflegt werden. Diese Expertise teilt sie voller Elan: „Ich will Menschen zu einem nachhaltigen, bewussten Leben motivieren.“
Valeria Klonka, wienerberger Serbien
Valeria Klonka bringt ihre Liebe zur Natur als Biodiversity Ambassador im serbischen Dachziegelwerk in Kanjiža ein. Hier ist der Biodiversitätsaktionsplan in vollem Gange: Die Tongrube soll künftig ausschließlich mit tierfreundlichem Licht beleuchtet werden – ein Drittel der Beleuchtung ist bereits getauscht. Auch Summen und Brummen ertönt am Areal: „Ich freue mich, dass wir Bienen aus allen europäischen Familien auf unserem Gelände gefunden haben. Sie sind sehr wichtig für die biologische Vielfalt.“
Im letzten Winter wurden 56 verschiedene Arten von Bäumen und Sträuchern am Werksgelände gepflanzt. Auch privat schätzt die 54-Jährige Vielfalt: In ihrem eigenen Garten empfängt sie zahlreiche Gäste – von schüchternen Igeln bis zu brütenden Vögeln. Die begeisterte Hobbyradlerin bewässert ihr Pflanzenparadies mit gesammeltem Regenwasser – und profitiert hier von ihren Erfahrungen: „Auch bei unserem Werk sammeln wir und befeuchten den Ton in der Produktion damit.“